Die vier Schritte der Gewaltfreien Kommunikation
- 1. Feb. 2025
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Die Gewaltfreie Kommunikation (GfK) nach Marshall Rosenberg bietet eine klare Struktur, um Konflikte aufzulösen und menschliche Verbindungen zu schaffen. Sie lenkt unsere Aufmerksamkeit dorthin, wo die Wahrscheinlichkeit steigt, dass wir das bekommen, wonach wir suchen. Diese Struktur basiert auf vier klaren Schritten:
Beobachtung statt Bewertung: Der erste Schritt besteht darin, die Situation wie durch einen Feldstecher aus einem gewissen Abstand zu betrachten und Fakten festzustellen. Beobachtungen beschreiben die Situation genau und unmissverständlich, wirken "abkühlend" und bringen uns auf den Boden der Tatsachen.
Gefühl statt Gedanken: Gefühle sind unser innerer Kompass und zeigen uns zuverlässig, ob unsere Bedürfnisse erfüllt oder unerfüllt sind. Gefühle sollen zugelassen und im Körper wahrgenommen werden, da dies den Weg zum dahinterliegenden Bedürfnis verkürzt.
Bedürfnis statt Strategie: Bedürfnisse sind positiv formuliert und stellen unsere Lebenskraft, unseren Antrieb und unsere Werte dar. Konflikte entstehen fast immer auf der Ebene der Strategien, nicht auf der Ebene der Grundbedürfnisse, da alle Menschen die gleichen Grundbedürfnisse haben.
Bitte statt Forderung: Bitten sind konkret, realistisch und lassen dem Gegenüber immer die Möglichkeit eines "Neins" zu.
Wie die Karten helfen: Stine Engelis Kartensets (Gefühle, Bedürfnisse, Gedankenmuster) unterstützen alle vier Schritte. Sie helfen, blockierende Denkmuster zu erkennen, Gefühle klar zu benennen und die positiv formulierten Herz-Bedürfnisse zu finden. Die Karten bieten einen leichten visuellen Zugang, um diese Struktur effizient anzuwenden.

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